Glutenfreier Zwetschgenkuchen mit Pekannüssen // ohne Hefe, ohne tierische Milch

Backen , Kuchen Sep 03, 2014 1 Comment

glutenfreier Zwetschgenkuchen ohne Hefeteig

Was für eine Odyssee! Es ist Zwetschgenzeit und ich komme aus Franken. Ergo: ein leckerer Zwetschgenkuchen ist gerade ein Muss! 😉 Dass es so schwer wird eine ordentliche Gluten- und Kuhmilchfreie Alternative zu backen hätte ich nicht gedacht. Außerdem verzichte ich auch aus gesundheitlichen Gründen so gut es geht auf Hefe. Da zum traditionellen Zwetschgenkuchen allerdings eine Hefeteig gehört, musste hier eine Alternative her. Zuerst habe ich es mit einem Quark-Öl Teig aus Schafquark probiert. Zwei mal in die Hose gegangen – ich weiß nicht woran es lag. Vielleicht ja ihr?

Dann wurde doch ein Hefeteig ausprobiert, der aber auch nicht so wurde wie er sein sollte. Letztens Endes kam meine Mutter mit der erlösenden Idee, als sie auf ein Rezept in einem Magazin stoß. Einfach den Bedürfnissen angepasst und variiert. Das beste am den Rezept: durch die Nüsse im Teig bekommt er einen speziellen Geschmack, der einem Hefeteig ähnelt und das passt einfach super zu den Zwetschgen.

Zutaten für ein Blech

Teig:
120g Pekannüsse (funktioniert auch super mit Mandeln oder Haselnüssen)
5 Eier
1 Prise Salz
120g Zucker (wer es süßer mag, erhöht hier)
1 TL Vanille
200g Margarine (z.B. Deli oder Alsan)
300g glutenfreies Mehl
2 TL Backpulver
200ml Pflanzenmilch (ich habe Reismilch genommen)
1 Schuss Mineralwasser

Belag:
ung. 1 kg Zwetschgen (kommt darauf an wie groß/flach ihr den Teig ausstreicht)
50g Pekannüsse
etwas Margarine
2 EL Ahornsirup
2 EL brauner Zucker

Zwetschgenkuchen

Zubereitung:

Als Erstes die Zwetschgen vorbereiten. Also waschen, halbieren und den Stein entfernen. Zur Seite legen.

Backofen auf Ober- und Unterhitze bei 180° einstellen. Jetzt geht es an den Teig. Die Pekannüsse mahlen (ein paar grobe Stückchen dürfen bleiben finde ich) und in einer Pfanne anrösten (ohne Öl!). Die Eier mit Zucker, Salz und Vanille verquirlen. Die Margarine einrühren. Danach das Mehl mit dem Backpulver vermengen und unter die Masse geben. Die gerösteten Nüsse unterheben und zum Schluss die Milch und das Mineralwasser dazu geben. Falls euch der Teig zu trocken erscheint einfach noch etwas Flüssigkeit nachgeben. Zum Backen des Teiges eignet sich jetzt am besten eine Blechkuchenform, die ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legt. Einfüllen und glattstreichen. Ich habe ihn etwas kleiner gemacht, da ich den Teig dicker mag.

Die restlichen Nüsse hackt ihr jetzt grob. Die Zwetschgen legt ihr mit der offenen Schnittfläche nach oben auf den Teig und drückt sie leicht ein. Wenn ihr alles geschichtet habt, werden die Zwetschgen mit ein paar kleinen Margarine Flöckchen und den Nüssen bedeckt und ihr träufelt den Arhornsirup darüber sowie den braunen Zucker.

Der Kuchen muss meiner Erfahrung nach mind. 50 Minuten in den Ofen – kann aber auch gerne 60 Minuten. Das hängt allerdings wieder davon ab wie flach ihr den Teig ausstreicht. Macht ihr ihn dünner, können auch 45 Minuten reichen. Kuchen gut auskühlen lassen. Ich streue mir noch etwas frischen braunen Zucker und Zimt über mein fertiges Stück. Köstlich!

 

 

jessie

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